Dsc8872
Bau von Wasserleitungen in John Laing, Lusaka / Lior Etter, WfW

PROJEKT JOHN LAING

In John Laing leben knapp 150'000 Menschen. Die Mehrheit der Bevölkerung hatte noch nie Zugang zu einem geregelten und sicheren Wasserversorgungssystem. In den kommenden Jahren soll sicherer Wasserzugang für rund 65‘000 Menschen geschaffen und dabei der Wasserzugang noch näher an das Haus gebracht werden.


AUSGANGSLAGE

Schwieriges Terrain

John Laing liegt im Stadtzentrum Lusakas, direkt neben dem WfW-Projektgebiet Misisi. Auch John Laing befindet sich auf massivem Stein, was die Erweiterung des Leitungsnetzes bautechnisch anspruchsvoll macht.

Wasserversorgung

Das bestehende Netzwerk beinhaltet 15 offene und 34 geschlossene Kioske und ist an die städtische Hauptleitung angeschlossen. Trotzdem ist die derzeitige Wasser-Infrastruktur mit der steigenden Nachfrage der einzelnen Haushalte nach sicherem und sauberem Wasser überfordert. Allein in der Regenzeit vom Dezember 2015 bis März 2016 wurden mehrere hundert Cholerafälle bekannt.


Compounds
EinwohnerInnen

150'000 Menschen

Wasserversorgung

50% ohne Zugang zu einer sicheren Wasserversorgung


MASSNAHMEN

In Zusammenarbeit mit den lokalen Partnerorganisationen WSUP und LWSC wurde das Leitungsnetz um 10km erweitert und 10 neue Kioske gebaut. Dadurch haben nun 15'000 Menschen einen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten. In der nächsten Phase des Projekts werden erstmals werden Wasserleitungen direkt zu Häusern gezogen.

Bau Wasserkiosk John Laing
Bau eines Wasserkiosks in John Laing, Lusaka / Lior Etter, WfW

BAU VON WASSERKIOSKEN

Die Wasserkioske werden von Fachkräften, unter anderem von WfW-BerufsschulstudentInnen, errichtet und an das städtische Leitungsnetz geschlossen.

Bau Leitungen John Laing
Bau von Wasserleitungen in John Laing, Lusaka / Lior Etter, WfW

BAU VON LEITUNGEN

Das Rohr für die Erweiterung des Leitungsnetzwerks ist das PE100 - ein äusserst 
dichtes, brechresistentes Rohr, das sich für steiniges Terrain eignet. Das Rohrmaterial hat eine minimale Lebensdauer von 50 Jahren, was eine langfristige Wasserversorgung sowie die Minimierung des Wasserverlusts sicherstellt.

Haushaltsanschluss
Haushaltanschluss in John Laing, Lusaka / Lior Etter, WfW

HAUSHALTANSCHLÜSSE

1000 Wasserzugänge werden direkt in die Haushalte oder in Vorgarten von Häusern gezogen. Dies reduziert die Zeit, die aufgewendet werden muss, beträchtlich und verringert das Risiko einer Verunreinigung des Wassers auf dem Weg nach Hause.

REVOLVING FUND
John Laing, Lusaka / Lior Etter, WfW

REVOLVING FUND

Zur Finanzierung der Haushaltanschlüsse wird ein sogenannter Revolving Fund angelegt. Das Startkapital zum Bau von ersten Anschlüssen stellt WfW zur Verfügung. Das Wasser wird gemetert, um jedem Haushalt den entsprechenden Wassergebrauch in Rechnung zu stellen. Durch diese Einnahmen soll sich der Fund äufnen, sodass sich weitere Familien einen Anschluss bis ans Haus leisten können.

Sensiblisierung-John-Laing
Sensibilisierung der Community in John Laing, Lusaka / Lior Etter, WfW

SENSIBILISIERUNG

Tür-zu-Tür-Besuche und Project-Task Teams involvieren die AnwohnerInnen von Anfang an und sensibilisieren für hygienischen Gebrauch von Wasser.

PARTNER

Lwsc

Lusaka Water & Sewerage Company

Die Wasserversorgungsgesellschaft ist dem Stadtrat von Lusaka unterstellt und mit der Wasserversorgung der Hauptstadt beauftragt. Für die 35 ärmsten und infrastrukturell am wenigsten erschlossenen Gebiete der Hauptstadt ist die peri-urban Abteilung von LWSC zuständig. Diese Abteilung ist somit für die Planung und Realisierung sowie den Betrieb und Unterhalt des Versorgungssystems in den WfW-Projektgebieten verantwortlich.


Wsup

Water & Sanitation for the Urban Poor (WSUP)

WSUP ist eine britische Multi–Sektor-Partnerschaft und in sieben afrikanischen Ländern aktiv. Das Ziel von WSUP ist es, in Zusammenarbeit mit städtischen Wasser- und Abwasserversorgern finanziell nachhaltige und zahlbare Versorgungssysteme für arme Stadtgebiete zu ermöglichen. WfW arbeitet direkt mit WSUP Zambia zusammen. WSUP über- nimmt einerseits die Rolle der Mittlerorganisation zwischen WfW und LWSC, andererseits das Monitoring und Controlling der Projekte. Darüber hinaus ist WSUP in der Konzeption und Koordination der von WfW finanzierten Projekte involviert.


ZIELE DES PROJEKTS

1

Den Bau von 10km Leitungsnetz und 10 Wasserkiosken finanzieren


2

Über den Revolving Fund 1000 Haushaltanschlüsse ermöglichen


3

Für 65'000 Menschen sicheren Trinkwasserzugang schaffen


WEITERSTÖBERN

WfW UNTERSTÜTZEN

Misisi 107

ICH ERMÖGLICHE WASSERZUGANG

Mit deiner Spende unterstützt du die Projektarbeit Afrika und förderst unter anderem den Aufbau einer nachhaltigen Wasserversorgung in Sambia.