Kurs Sanitation WASSER FÜR WASSER (WfW)
LVTC Workshop in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, Lusaka / Lior Etter, WfW

BERUFSBILDUNG STÄRKEN

In Zusammenarbeit mit einer lokalen Partnerschule ermöglicht WfW jungen Leuten aus low-income areas wasserspezifische Berufsbildung. Die diplomierten SanitärinstallateurInnen und LeitungsmonteurInnen gestalten eine langfristig funktionierende Wasserversorgung mit und erarbeiten sich eine Lebensgrundlage.


AUSGANGSLAGE

Berufsbildung in Sambia

In Sambia besteht ein strukturelles Defizit an qualifizierten Fachkräften für die Wasserversorgung. Die finanzielle Unterstützung der sekundären und tertiären Bildungsstufe durch Industrie und Staat ist gering, sodass die Kosten vornehmlich über StudentInnen gedeckt werden müssen. Dies führt zu rarem Lehrangebot und teuren Ausbildungsplätzen.

Wassersektor in Sambia

Der Wassersektor in Sambia weist gute Grundlagen auf. Landesweit arbeiten elf Wasserversorger im öffentlichen Auftrag, die jährlich vom Nationalen Rat für Wasserzugang und Abwasserentsorgung (NWASCO) auf ihre Leistungen geprüft werden. Daneben gibt es vereinzelt private Anbieter. Allerdings findet wenig Austausch zwischen der Industrie und dem Bildungssektor statt. Das grosse Potenzial einer Zusammenarbeit wird so nur wenig ausgeschöpft.


In Lusaka fehlen qualifizierte Fachkräfte, um Wasserversorgungssysteme aufzubauen und instand zu halten. Dies liegt unter anderem an mangelnder finanzieller Unterstützung von Industrie, Staat und Bildungssektor. Das Beispiel Schweiz zeigt, dass sich Investitionen in die Berufsbildung wirtschaftlich nachhaltig lohnen.


Ausbildung Lusaka WASSER FÜR WASSER (WfW)
Ausbildung junger Menschen bei einem LVTC Workshop, Lusaka / Lior Etter, WfW

ARBEITSMARKT FÜR JUNGE MENSCHEN

Der grösste Anteil der Bevölkerung in Lusaka ist unter 20 Jahre alt. Viele junge Menschen sind auf der Suche nach einer Ausbildung, um einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Zahlbare und fachmännische Bildungsangebote im Wassersektor ermöglichen diesen Menschen, sich selber eine Lebensgrundlage sowie gesellschaftliche Mehrwerte zu schaffen.

Gender WASSER FÜR WASSER (WfW)
Gezielte Förderung von Frauen in der Ausbildung bei LVTC, Lusaka / Lior Etter, WfW

GENDER

In Sub-Sahara Afrika sind vorzugsweise Frauen für die Wasserbeschaffung verantwortlich: 70% der Aufgaben entfallen auf Frauen. Technische Berufe gelten als Männerdomäne, Wassersysteme werden fast ausschliesslich von Männern aufgebaut. Die gezielte Förderung von Frauen in der Ausbildung und Ausübung wasserspezifischer Berufe baut Vorurteile ab und verbessert die Chancengleichheit.

Non Revenue Water WASSER FÜR WASSER (WfW)
Undichte Wasserleitung, Lusaka / Lior Etter, WfW

NON-REVENUE WATER

Jedes Leitungssystem verliert Wasser. Dieses Wasser, das zwischen Fassung bzw. Aufbereitung und KonsumentIn verloren geht, nennt man Non-Revenue Water (NRW). In Sub-Sahara Afrika kann dies bis zu 70% betragen. Qualifizierte Fachkräfte sind die Grundlage, um diese Situation langfristig zu verbessern.

ZIELE

Die Stärkung der Berufsschule trägt entscheidend dazu bei, den lokalen Wassersektor systematisch zu verbessern.

1

Jungen Menschen aus low-income areas eine Berufsbildung ermöglichen


2

Infrastruktur und Personal der Schule verbessern und ausbauen


3

Vernetzung von Schule, Wasserversorger und Produktionsunternehmen fördern


MASSNAHMEN

Ausbildung Unterricht WASSER FÜR WASSER (WfW)
Teilnehmende eines Kurses der LVTC, Lusaka / Lior Etter, WfW

AUFBAU LOKALER KAPAZITÄTEN

Durch die Schaffung von Bildungsangeboten im Wassersektor werden lokale Kapazitäten aufgebaut, um Wasserversorgungssysteme erhalten und erweitern zu können.

Workshop Lusaka WASSER FÜR WASSER (WfW)
LVTC Workshop in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, Lusaka / Lior Etter, WfW

ERWEITERUNG DER ANGEBOTE

Gemeinsam mit dem LVTC, dem Wasserversorger LWSC sowie der Produktionsfirma Lamasat entwickelte WfW innovative Workshops. Diese dienen dazu, StudentInnen mit den neusten Technologien und Leitungssystemen vertraut zu machen, sodass sie auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts vorbereitet sind.

PROJEKT

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