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Dank eines neuen Wasseranschlusses gehört der tägliche Gang zur Dorfpumpe für John Munsaka in Batoka nun der Vergangenheit an.
1. September 2026
Jeden Morgen holte John Munsaka zehn Eimer Wasser von der Dorfpumpe in Simanansa, Batoka – schwere 20-Liter-Eimer, die er nach Hause trug, weil seine Frau krank ist und ihm nicht helfen kann. Diese mühsame Routine gehört seit Kurzem der Vergangenheit an: Dank WfW hat er nun einen eigenen Wasseranschluss vor der Haustür.
John Munsaka an der Dorfpumpe in Simanansa, Batoka (November 2025), noch bevor er seinen Hausanschluss erhielt. Bild: WfW
Seit 2023 arbeitet unser «Water Supply that Lasts»-Team eng mit dem lokalen Wasserversorger Southern Water and Sanitation Company (SWSC) zusammen, um den Zugang zu sauberem Wasser in Gemeinden wie Simanansa zu verbessern. Dazu gehören die Sanierung von Bohrlöchern, neue Hausanschlüsse und ein zuverlässigeres Wassernetz. Auch der Kundenservice von SWSC wurde gestärkt, damit Lecks und Störungen künftig rascher behoben werden können.
Massgeblich zu diesen Fortschritten beigetragen hat Joseph Nyakawere, der als WfW-Teammitglied vor Ort die Koordination übernimmt – von der Erfassung neuer Anschlussgesuche über die Begleitung der Gemeinde bis hin zur raschen Behebung gemeldeter Probleme. Zusammen mit den lokalen Project Task Teams sorgt er dafür, dass Störungen zügig erkannt und behoben werden, was die Zuverlässigkeit der Versorgung für die Kundschaft insgesamt verbessert.
Auch eine Partnerschaft mit GWF, einem auf Wasser- und Energiemesstechnik spezialisierten Technologieunternehmen, trägt zur Verbesserung bei: Dank eines neu installierten Systems in Pemba lassen sich Lecks und Störungen heute deutlich präziser und schneller orten – auch wenn das Team nicht vor Ort ist. Das erleichtert es Joseph und den zuständigen Pump Station Managers, Kundenanliegen effizient zu bearbeiten.
Dieser Artikel berichtet über die erste Phase des Aufbaus von Miombo Water Supply, unserem lizenzierten Wasserversorgungsunternehmen in Sambia. Dazu in einem nächsten Beitrag mehr.
Auch Ernest Chisowa aus Simanansa spürt die Veränderung: Die Wasserversorgung ist zuverlässiger geworden, mit längeren Verfügbarkeitszeiten und weniger Unterbrüchen. Er hat sogar einen zusätzlichen Aussenhahn installiert, damit auch seine ältere Nachbarin Zugang zu Wasser hat.
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