Wälle. WASSER FÜR WASSER (WfW).

FAQ

Hier findest du die meist gestellten Fragen und Antworten zum Trinkwasser in der Schweiz.


WASSER IN DER SCHWEIZ

Wie steht es um die Qualität des Trinkwassers in der Schweiz?

Leitungswasser ist das meistkontrollierte Lebensmittel der Schweiz. Dank naturnaher Aufbereitung und Verbesserungen im Gewässerschutz weist es eine sehr hohe Qualität auf und ist bedenkenlos trinkbar. Umfassende Informationen zur Trinkwasserqualität der Schweiz und von allen rund 2'500 Wasserversorgern gibt es hier.

Wie wird die Qualität des Leitungswassers gewährleistet?

Für die Versorgung bis zum Haushalt ist der lokale Wasserversorger zuständig. In der Schweiz gibt es über 2'500 Wasserversorger. Diese arbeiten im öffentlichen Auftrag und sind gesetzlich an hohe Qualitätsstandards gebunden. Leitungswasser wird möglichst naturnah, also mit möglichst wenig Eingriffen auf die Zusammensetzung, aufbereitet. So können fast zwei Drittel des Trinkwassers ohne chemische Behandlung abgegeben werden. Andernfalls minimiert die Aufbereitung Spurenstoffe, dass sie weit unter einer gesundheitsgefährdenden Konzentration liegen. Hier findest du genauere Informationen zur Kontrolle der Wasserversorger.

Ist Mineralwasser nicht viel sauberer und gesünder als Hahnenwasser?

Nein. Mineralwasser ist nicht "sauberer" als Leitungswasser. In jedem Wasser, sei es aus der Leitung oder aus der Flasche, befinden sich Spurenstoffe. Die gesetzlichen Vorschriften für Leitungswasser sind sogar strenger als diejenigen von Mineralwasser. Nur rund die Hälfte der handelsüblichen Mineralwasser enthalten signifikant mehr Mineralien als Leitungswasser. Ausserdem kann der menschliche Körper nur eine bestimmte Menge an Mineralien aufnehmen, die meisten durch feste Lebensmittel. Folglich bringt Wasser mit hohem Mineraliengehalt unter Umständen keinen Mehrwert.

Wie umweltfreundlich ist Leitungswasser im Vergleich zu Mineralwasser?

Leitungswasser ist das umweltfreundlichste Lebensmittel überhaupt. Die systematische Versorgung über ein Leitungsnetz lässt Leitungswasser im Vergleich zu Schweizer Flaschenwasser rund 500-600-mal, im Vergleich zu importiertem Flaschenwasser aus der EU rund 1000-mal besser abschneiden. Umgerechnet spart so jeder Liter Leitungswasser, der anstelle von Flaschenwasser aus der Schweiz getrunken wird, die Umweltbelastung einer 2-3 Kilometer langen Autofahrt ein. Bei Leitungswasser erfordern lediglich die Aufbereitung und die Verteilung Energie. Dies vor allem, wenn das Wasser gefiltert oder aus dem Grund hochgepumpt werden muss. Quellwasser ist deshalb meist das umweltfreundlichste Wasser, da es keine zivilisatorischen Verunreinigungen aufweist und durch seine erhöhte Lage selber Druck aufbaut.

Was sind die Vorteile von Mehrweglaschen und Karaffen aus Glas oder Edelstahl?

Die chemischen Zusammensetzungen von Glas und Edelstahl sind im Gegensatz zu anderen Verpackungsmaterialien bekannt. Beide Stoffe sind dicht: weder dringen Stoffe durch Glas und Metall durch, noch vermischen sich diese Materialien mit dem Inhalt. Anders als bei Plastik werden so keine Partikel aus dem Behälter in den Inhalt übertragen. Glas und Edelstahl werden aus natürlichen Stoffen gewonnen. Deshalb nimmt die Natur Abbauprodukte wesentlich besser auf. Ausserdem wird die Nahrungskette nicht gestört, da Tiere das anorganische Material erkennen und nicht essen. Dies ist bei Plastik nicht der Fall. Hier holst du dir deine Mehrwegflasche.

Wie umweltfreundlich sind Glas und Edelstahl im Vergleich zu PET-Flaschen?

Die Herstellung von Glas und Edelstahl ist energieintensiv. Deshalb können nur Mehrwegflaschen als umweltfreundlich eingestuft werden. Bei Vergleichstests geht man oft von einer Wiederverwendungsrate von 25-50-mal aus, wobei in diesem Fall PET-Flaschen ökologisch gut abschneiden. Für Flaschen und Karaffen, die über Jahre verwendet werden, treffen derartige Vergleiche nicht zu. Diese Art der Verwendung ist mit Abstand die umweltfreundlichste, da wiederkehrende Aufwände, Transporte und Abfälle komplett entfallen. Konventionelle Einweg-Plastikflaschen sind nur bei einer extrem hohen Recyclingrate energieeffizient: Die Schweiz weist mit rund 80% recyceltem PET einen internationalen Spitzenwert auf. Dies bedeutet allerdings immer noch, dass jährlich 300 Millionen Flaschen nicht recycelt werden. Recycling ist 74% umweltfreundlicher als die Verbrennung von Plastik, die einzig nachhaltige Lösung ist aber der Verzicht auf Einweg-Plastik.

Wie wichtig ist der Leitungswasserkonsum für den Umweltschutz?

Gesamthaft liesse sich bei ausschliesslichem Leitungswasserkonsum ca. 0.5% der Schweizer Pro-Kopf-Umweltbelastung einsparen. Trotz dieser auf den ersten Blick kleinen Auswirkung sprechen zwei Gründe besonders für die Wasserthematik. Erstens: Dass bestes Leitungswasser jederzeit aus unseren Hahnen fliesst, macht das Trinken von Markenwasser besonders unnötig. Bei keinem anderen Lebensmittel ist ein derartiges Substitut zugänglich, weshalb der Leitungswasserkonsum eine der einfachsten Methoden ist, im Alltag nachhaltig zu agieren. Zweitens lassen sich anhand des Wasserkonsums verschiedene Themen besonders effektiv sichtbar machen: vom verantwortungsbewussten Handeln im Alltag bis hin zu globalen Ungleichheiten des Wasserzugangs. Das Trinken von Leitungswasser, gekoppelt an eine entsprechende Kommunikation, kann als Initiator und Katalysator für Umweltschutz-Aktivitäten wirken, die einen vergleichsweise grösseren Einfluss leisten.

Wie nachhaltig ist die Versorgung mit Leitungswasser hinsichtlich der natürlichen Vorkommen von Wasser?

Die Schweiz verfügt über reichliche Wasservorkommen, die durch Niederschläge ständig erneuert werden. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge in der Schweiz beträgt rund 60 Milliarden Kubikmeter. Nur gerade 1.5% davon werden für Trinkwasser genutzt. Ein wesentlicher Anteil des Wassers, das im Gewerbe, in der Landwirtschaft und der Industrie genutzt wird, stammt nicht von den öffentlichen Wasserversorgungen, sondern aus zugelassenen Eigenförderungen. Dies sind rund 2% des jährlichen Niederschlags. Trotz dieser nachhaltigen Nutzung kann es im Wasserschloss Schweiz zu regional und saisonal bedingter Knappheit kommen. Der Klimawandel wird diese Tendenz zunehmend verschärfen. Um weiterhin eine ganzjährig sichere Versorgung zu gewährleisten, bedarf es infrastruktureller Investitionen und einer verbesserten Vernetzung der Wasserversorger.

Kann ich einfach mein PET-Fläschli mehrmals verwenden?

Die Eigenschaften von PET sind nicht auf eine mehrfache Verwendung ausgerichtet. Deshalb können verschiedene Nachteile entstehen, wenn man eine Plastikflasche wiederauffüllt. Der Hauptgrund: Plastik ist nicht dicht. Teile der Verpackung gelangen in den Inhalt, je mehr man die Flasche verwendet. Dass Plastik einen Austausch mit dem Inhalt eingeht, ist unbestritten: Trinkt ein Mensch ein Jahr lang Wasser nur aus PET-Flaschen, "verspeist" er jährlich eine ganze PET-Flasche. Der Stoff, den man am meisten wahrnimmt, ist Acetaldehyd, eine farblose Flüssigkeit mit stechendem Geruch, die in PET vorkommt. Dieser Stoff lässt sich manchmal aus PET-Flaschen herausschmecken. Umstritten ist die gesundheitliche Gefährdung, die davon ausgeht. Langzeitfolgen sind derzeit noch nicht abzusehen. Deshalb am besten Plastikflaschen vermeiden und hier eine Glas- oder Edelstahlflasche besorgen.

Was geschieht mit dem Menschen, wenn er Mikroplastik einnimmt?

Mikroplastik befindet sich nachweislich in vielen Lebensmitteln, Kosmetika, im Boden, in der Luft und sogar im Eis an den Polkappen. Wir sind also ständig daran ausgesetzt. Wenig überraschend konnte Mikroplastik bereits im menschlichen Körper nachgewiesen werden. Problematisch für den Körper und die Umwelt ist vor allem, dass der synthetisch gewonnene Plastik kaum zersetzt bzw. umgeformt, sondern nur verkleinert wird. Welche langfristigen Auswirkungen Mikroplastik auf die Gesundheit hat, ist bisher allerdings schwer einzuschätzen. Weitere Informationen zu Mikroplastik in der Umwelt gibt es hier.

Wer bringt mir das Leitungswasser?

Die Wasserversorgung gehört zu den traditionellen Tätigkeitsgebieten der öffentlichen Hand. In der Regel sind es die politischen Gemeinden, welche die Wasserversorgung betreiben. Die Wasserversorger gewährleisten einwandfreie Qualität von der Fassung bis an den Haushalt. Innerhalb des Haushalts ist der Besitzer oder Vermieter verantwortlich. Schweizweit gibt es über 2'500 Wasserversorger. Der Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfachs (SVGW) reguliert Rahmenbedingungen, bündelt und verteilt Wissen und repräsentiert die Interessen der Wasserversorger. Die Anzahl MitarbeiterInnen entspricht 3'100 Vollzeitäquivalenten. Umfassende Infos zu einzelnen Gemeinden und deren Wasserversorgung gibt es hier.

Mit welchen Herausforderungen sieht sich die Wasserversorgung konfrontiert?

Leider muss festgestellt werden, dass die Wasserversorger sich in zunehmendem Masse mit Nutzungskonflikten auseinandersetzen müssen. Dabei spielt der Siedlungsdruck die grösste Rolle. Ein weiterer Konfliktsektor ist die Landwirtschaft. Der knappe Raum wird oft nicht für die notwendigen Schutzzonen, sondern für Immobilien und Infrastrukturprojekte genutzt. Dies ist für viele Gemeinden, zumindest kurzfristig, lukrativer. Trotz ihrem elementaren und ausgezeichneten Service erhalten Wasserversorger in Nutzungskonflikten oft nicht die Priorität, die ihnen im Interesse der Öffentlichkeit zukommt. Politische Prozesse im Siedlungsbau und der Agrarwirtschaft müssen dahingehend reguliert werden, dass der Schutz der Trinkwasserressourcen wieder vermehrt in den Fokus rückt.

Welche Spurenstoffe gibt es im Leitungswasser und wie ist ihr Risiko einzuschätzen?

Spurenstoffe können ganz unterschiedlicher Art sein und treten je nach Ort (Landwirtschafts-, Siedlungs- oder Industriezone) und Zeit in unterschiedlich hohen Konzentrationen auf. Die momentan meistbeobachteten und potenziell risikoreichsten Spurenstoffe sind Nitrat, Pestizide und antibiotikaresistente Bakterien. Grenzwertüberschreitungen finden sich insbesondere in Gebieten intensiver Landwirtschaft oder rund um Siedlungen. Für Trinkwasser nach der Aufbereitung besteht kein Risiko von gesundheitsschädlichen Konzentrationen. In den letzten Jahren findet man mehr Spurenstoffe, da die Messgeräte besser wurden. Dies ist kein Nach-, sondern ein enormer Vorteil. Trinkwasser ist in den letzten Jahren auch aufgrund der verbesserten Messgeräte und des differenzierteren Bildes der Spurenstoffe besser und nicht schlechter geworden. Mehr Informationen zu den Spurenstoffen findest du hier.

Welche gesellschaftlichen Mehrwerte bietet Leitungswasser?

Die Prinzipien, unter denen die Leitungswasserversorgung funktioniert, gewährleisten hohe Trinkwasserqualität bei tiefen Wasserpreisen. Dies ist wichtig, da ein sicherer Zugang zu Wasser nicht einfach vorhandene, funktionierende Infrastruktur bedeutet. Zugang ist erst dann gewährleistet, wenn sich alle den Service leisten können. Durch diese Prinzipien ist die Versorgung mit Leitungswasser sozial inklusiv und schafft die Grundlage für Chancengleichheit.

Du hast noch keine Antwort auf deine Frage erhalten?

Auf unserer Seite Wasserqualität in der Schweiz findest du weitere Informationen zum Trinkwasser in der Schweiz. Falls du auch dort keine Antwort auf deine Frage findest, kannst du gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Hier geht es zum Kontaktformular.

WfW IM BÜRO

Warum sollte unser Büro WfW-Partner werden?

Mit einer WfW-Partnerschaft zeigen Unternehmen Haltung. Sie integrieren Umweltfreundlichkeit und soziales Handeln anhand der Ressource Wasser aktiv in den Arbeitsalltag ihrer Mitarbeitenden. WfW-Karaffen und -Mehrwegflaschen helfen dabei, auf einfache Art und Weise gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und ein Zeichen für sinnvollen Wasserkonsum ohne unnötige Aufwände zu setzen.

Wie wird die Partnerschaft kommuniziert?

WfW IM BÜRO-Partner sollen aktive Botschafter der Wasserthematik sein. Deshalb unterstützt WfW Partnerbetriebe in ihrer Kommunikation des Engagements. Neben unseren Karaffen, Flaschen und Gläsern stellen wir weitere Mittel für die Online- sowie Offlinekommunikation zur Verfügung.

Wie hoch sind die Partnerschaftsbeiträge?

Die Unterstützungsbeiträge der WfW IM BÜRO-Partner orientieren sich an der Grösse des Unternehmens. Für jedes Unternehmen erstellen wir gerne eine individuelle Offerte.

Müssen WfW IM BÜRO-Partner auf Wasser mit Kohlensäure verzichten?

Nein, dank Aufbereitungsanlagen kann Leitungswasser ganz einfach mit Kohlensäure versetzt und gekühlt werden. WfW arbeitet mit Installationspartnern zusammen, die für interessierte Unternehmen eine kostenlose Offerte erstellen. WfW IM BÜRO-Partner erhalten eine Aufbereitungsanlage zu Vorzugspreisen.

Wie gross muss ein Unternehmen sein, um bei WfW mitzumachen?

Es gibt keine Mindestgrösse für WfW IM BÜRO-Partner. Es ist uns ein Anliegen, ein möglichst breites Spektrum an Partnerschaften zu erreichen. Dadurch soll die Wasser- und Umweltthematik in die gesamte Gesellschaft getragen werden.

Wie lange dauert eine Partnerschaft mit WfW?

Eine WfW IM BÜRO-Partnerschaft dauert mindestens drei Jahre. Diese mehrjährigen Partnerschaften dienen der langfristigen Planung und Nachhaltigkeit unserer Projekte in Sambia, Moçambique und der Schweiz.

Wird mit dem Unterstützungsbeitrag die Projektarbeit in der Schweiz oder in Sambia und Moçambique gefördert?

WfW IM BÜRO-Partner wählen selber, zu welchen Anteilen ihr Partnerbeitrag in unsere beiden Projektgebiete fliesst. Der Fokus kann individuell festgelegt werden.

Warum gehen nicht alle Spendeneinnahmen an die Projektarbeit in Sambia und Moçambique?

WfW setzt sich nicht nur in Sambia und Moçambique, sondern auch in der Schweiz klare Ziele: Die Förderung von Leitungswasser, die Integration von Spenden in den Alltag und die Sensibilisierung der Gesellschaft. Durch die Unterstützung der Projektarbeit Schweiz wird nicht nur der ökologische Konsum von Leitungswasser gefördert, sondern auch die lokale und globale Verantwortung im Umgang mit Wasser aufgezeigt.

Um entsprechende Projekte umzusetzen und unser Netzwerk in der Schweiz zu erweitern, werden Spendengelder benötigt. Zusätzlich wird durch die Unterstützung der WfW-Projektarbeit Schweiz die Projektarbeit in Sambia und Moçambique gestärkt, indem weitere Partner gewonnen und Gelder für die Projekte gesammelt werden können.

Von einem gespendeten Franken, wie viel kommt effektiv in Sambia und Moçambique an?

WfW arbeitet mit getrennten Konten. Für die WfW-Projektarbeit Sambia und Moçambique bestimmten Beiträge werden vollumfänglich für diese eingesetzt.

Sind WfW-Karaffen und -Flaschen spülmaschinenfest?

Grundsätzlich sind alle Flaschen und Karaffen des WfW IM BÜRO-Sortiments spülmaschinenfest. Zum Schutz des Aufdrucks empfehlen wir jedoch, die Karaffen und Flaschen von Hand zu spülen.

Können Unternehmen auch Flaschen kaufen, ohne WfW-Partner zu werden?

Nein. Unsere Karaffen sind ein klares Zeichen dafür, dass das entsprechende Unternehmen bereit ist, WfW-Projekte mit Spendenbeiträgen zu unterstützen. Um unsere Projekte nachhaltig zu gestalten und gegenüber unseren bestehenden Partnern fair zu bleiben, können Karaffen deshalb nur im Rahmen einer WfW IM BÜRO-Partnerschaft bezogen werden. Für den privaten Gebrauch können Flaschen und Karaffen in unserem Webshop bezogen werden.

Du hast noch keine Antwort auf deine Frage erhalten?

Auf unserer Seite WfW IM BÜRO findest du weitere Informationen zu unserem Konzept mit Büropartnerschaften. Falls du auch dort keine Antwort auf deine Frage findest, kannst du gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Hier geht es zum Kontaktformular.

WfW GASTRO

Warum sollen Gäste für Leitungswasser bezahlen?

Das Gastgewerbe erbringt für seine Gäste Dienstleistungen. Auch der Service von Leitungswasser ist eine gastgewerbliche Leistung, für die Kosten entstehen. Es ist deshalb jedem Betrieb selbst überlassen, diese Aufwände an die Gäste weiter zu verrechnen. Gleichzeitig steht es den GastronomInnen frei, den Service im Sinne der Gästekulanz gratis anzubieten. Mit WfW geben GastronomInnen Leitungswasser einen Wert, sensibilisieren für die Wasserthematik und nehmen gleichzeitig eine globale Verantwortung wahr.

Hilft WfW damit nicht, den GastronomInnen Geld mit Leitungswasser zu verdienen?

Bei WfW CLASSIC verdienen Partnerbetriebe kein Geld mit Leitungswasser, da der gesamte Betrag an WfW gespendet wird. Bei WfW GREEN verzichten die Betriebe auf Markenwasser, setzen komplett auf aufbereitetes Leitungswasser und handeln so ökologisch sinnvoll. Da GastronomInnen nicht vollständig auf die Einnahmen aus dem Wasserverkauf verzichten können, wird ein vertraglich festgelegter Anteil (i.d.R. 10%) der Gesamteinnahmen an WfW gespendet. WfW legt viel Wert darauf, dass aufbereitetes Leitungswasser zu einem fairen und transparenten Preis an die Gäste verkauft wird.

Warum unterscheiden sich die Wasserpreise in den einzelnen Partnerbetrieben?

Die Preissetzung liegt im Ermessen der Gastrobetriebe. WfW gibt lediglich Empfehlungen für einen fairen Wasserpreis ab.

Ist die Spende an WfW nicht eine Bevormundung der Gäste?

GastronomInnen weisen klar daraufhin, dass sie Leitungswasser wie jedes andere Produkt verrechnen. Sie entscheiden sich jedoch bewusst dafür, auf Einnahmen zu verzichten und diese an WfW zu spenden.

Wenn ich einen Franken für Wasser zahle, wie viel kommt effektiv in Sambia und Moçambique an?

Bei WfW CLASSIC geht jeder gespendete Franken nach Abzug der Schweizer Mehrwertsteuer vollumfänglich an die Projektarbeit in Sambia und Moçambique (Leitungswasserverkauf ist in der Gastronomie mehrwertsteuerpflichtig).

Bei WfW GREEN ist der Spendenbetrag abhängig vom vereinbarten Spendenanteil des jeweiligen Betriebs (i.d.R. 10%). Von einem Franken für WfW GREEN gehen also in der Regel zehn Rappen in die Projektarbeit Sambia und Moçambique.

Wie wird sichergestellt, dass 100% der Spenden aus der Gastronomie nach Sambia und Moçambique fliessen?

Die Verwendung der Gastronomieeinnahmen wird mit den Partnerbetrieben vertraglich festgelegt. Dieser Vertrag sichert WfW die vereinbarten Spendenanteile zu und garantiert dem Partnerbetrieb, dass die Spenden aus der Gastronomie zu 100% in die Projektarbeit Sambia und Moçambique fliessen.

Die Projektarbeit Schweiz ist vollständig über Beiträge von WfW-GönnerInnen und -FreundInnen, unseren Finanzierungs- sowie WfW IM BÜRO-Partnern gedeckt. In Sambia und Moçambique arbeitet WfW direkt mit lokalen Organisationen zusammen, zu denen ein partnerschaftliches, transparentes Verhältnis inklusive regelmässigen Reportings gepflegt wird. Ausserdem ist WfW mehrmals jährlich vor Ort.

Wie gut ist die Leitungswasserqualität in der Schweiz?

Leitungswasser ist das bestkontrollierte Lebensmittel auf dem Markt und kann bedenkenlos getrunken werden. Verschiedene Untersuchungen zeigen: es ist qualitativ ebenso gut wie Mineralwasser. Ausserdem ist es bis zu 1000-mal ökologischer, da Verpackung, Transport und Entsorgung wegfallen. Die Schweizer Wasserversorger sind verpflichtet, Leitungswasser mit Trinkwasserqualität bis zum Hausanschluss zu liefern. Leichte Verfärbungen im Wasser werden meist durch alte Leitungen im Haus verursacht. Die Qualität ist dadurch nur in Ausnahmefällen beeinträchtigt. Weitere Informationen zur Leitungswasserqualität in der Schweiz findest du hier.

Können Aufbereitungsanlagen die Wasserqualität verbessern?

Leitungswasser hat in jedem Fall Trinkwasserqualität. Die Anlagen filtern Schmutzpartikel der Hausleitungen aus dem Wasser, kühlen das Wasser konstant und versetzen es wahlweise mit Kohlensäure. Trotzdem bleiben sie vom Zustand der Hausleitungen abhängig.

Wie viel kostet eine Aufbereitungsanlage und wie viel Platz wird benötigt?

Die Kosten für eine Aufbereitungsanlage sowie deren Platzbedarf variieren je nach Bedingungen vor Ort. Deshalb arbeiten wir mit einem Unternehmen, das über 40 Jahre Erfahrung in diesem Bereich verfügt. Dieses besucht interessierte Betriebe für eine unverbindliche Bedarfsabklärung und erstellt eine kostenlose Offerte. Eine Anlage kostet zwischen CHF 2'500 und 5'000. WfW GREEN-Partner erhalten einen Spezialrabatt auf die Installation.

Verdient WfW an den Aufbereitungsanlagen mit?

WfW verzichtet auf eine Provision. Stattdessen haben wir mit unseren Installationspartnern vereinbart, dass unsere GASTRO-Partner von einem Spezialrabatt profitieren. WfW verdient also kein Geld an den Aufbereitungsanlagen.

Müssen WfW GREEN-Partner auf Markenwasser verzichten?

Der vollständige Verzicht auf Markenwasser ist eine Grundbedingung für WfW GREEN. Damit beweisen GastronomInnen nicht nur soziales, sondern auch ökologisches Engagement, indem sie unnötige Produktionsaufwände, Transporte und Abfälle vermeiden.

Sind die WfW-Karaffen eine Bedingung für die Partnerschaft?

Die Karaffen sind ein Angebot unsererseits um den GastronomInnen die Kommunikation der Partnerschaft gegenüber den Gästen zu erleichtern. Natürlich können Betriebe auch weiterhin ihre eigenen Karaffen verwenden.

Müssen Partnerbetriebe die Infomaterialien verwenden?

Die Infomaterialien dienen zur Sensibilisierung von MitarbeiterInnen und Gästen. Wir stellen sie kostenlos zur Verfügung und empfehlen deren Verwendung. Werden keine Infomaterialien von WfW verwendet, sollte die Partnerschaft anderweitig sichtbar gemacht werden (eigene Materialien, Einträge in Getränkekarten usw.).

Gibt es WfW-Gläser für GASTRO-Partner?

Nein. Für Partnerbetriebe aus der Gastronomie stehen derzeit keine Gläser zur Verfügung.

Du hast noch keine Antwort auf deine Frage erhalten?

Auf unserer Seite WfW GASTRO findest du weitere Informationen zu unserem Konzept mit Gastronomiebetrieben. Falls du auch dort keine Antwort auf deine Frage findest, kannst du gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Hier geht es zum Kontaktformular.

WfW SCHULE

Warum soll unsere Schule WfW-Partner werden?

Dem Umgang mit der Ressource Wasser kommt in der nachhaltigen Gestaltung der Umwelt eine entscheidende Bedeutung zu. Durch die Zusammenarbeit mit WfW nehmen Schulen einen gesellschafts- und alltagsrelevanten Bildungsauftrag wahr, verbinden lokale und globale Bezüge zu Wasser und üben schulhausübergreifend eine Vorbildfunktion aus.

Was genau ist die Dienstleistung von WfW?

WfW unterstützt Schulen auf mehreren Ebenen. Trinkmaterialien können zu vorteilhaften Preisen und nach Wunsch mit individuellem Logo bezogen werden. WfW bietet eine Vielzahl an Kommunikationsmöglichkeiten innerhalb der Schule und stellt Text- oder Bild-Bausteine für eigene Ideen zur Verfügung. Partnerschulen können kostenlos für alle Stufen fertige Unterrichtseinheiten sowie Vorlagen für Projekte zum Thema Wasser beziehen (diese befinden sich derzeit in Entwicklung). WfW unterstützt die Schule in der kommunalen Vernetzung und gibt Ideen für eine Zusammenarbeit zwischen Schule und Gemeinde (z.B. mit der lokalen Wasserversorgung).

Wie wird die Partnerschaft umgesetzt?

Zu Beginn der Partnerschaft erfolgt eine Erstausstattung aller Personen. SchülerInnen erhalten eine persönliche Edelstahlflasche. In den Folgejahren werden jeweils die ErstklässlerInnen mit einer Flasche in die Schulhauskultur willkommen geheissen. Die Ausstattungen sind an ein Sensibilisierungsprojekt gekoppelt, im Idealfall an die Durchführung eines Wassertages. Unter dem Schuljahr setzen Lehrpersonen mit ihren SchülerInnen und allenfalls weiteren Personen (Eltern, Gemeinde etc.) auf freiwilliger Basis Unterrichtseinheiten und/oder Projekte zum Thema Wasser durch. Ausserdem machen verschiedene Kommunikationsmaterialien (Plaketten, Plakate, Kalender) die Thematik permanent sichtbar.

Wie wird die Partnerschaft kommuniziert?

Die Partnerschaft wird gegenüber verschiedenen Akteuren auf verschiedene Art und Weise kommuniziert. Innerhalb der Schule gegenüber von Lehrpersonen und SchülerInnen durch Trink- und Kommunikationsmaterialien. Schulübergreifend gegenüber Eltern und der Gemeinde durch Infobriefe, -Veranstaltungen oder durch gemeinsame Projekte. Ziele sind eine möglichst weitreichende Involvierung sowie der Transfer der Wasserthematik in den Alltag/in die Gemeinde. Schliesslich gegenüber dem WfW-Netzwerk und der breiten Öffentlichkeit nach Wunsch der Schule durch verschiedene Kanäle, wie Social Media, Offline Medien (z.B. ein Lokal-/Gemeindemagazin), den WfW-Newsletter usw.

Wie viel kosten die Edelstahlflaschen?

Der Preis der Edelstahlflaschen kann je nach Bestellmenge und Druck zwischen 15.- und 22.- variieren.

Warum braucht es persönliche Flaschen?

BNE-Projekte begeistern SchülerInnen und erreichen oft eine hohe Aufmerksamkeit. Eine Schwierigkeit liegt jedoch im Transfer der Erkenntnisse in das Handeln. Erlernte Kompetenzen bleiben bei SchülerInnen langfristiger präsent, wenn sie täglich sichtbar sind und auf den Alltag einwirken. Die Flasche setzt hier beim alltäglichsten an: dem Trinken von Leitungswasser. Indem die Edelstahlflasche täglich benutzt wird, macht sie nachhaltigen Umgang mit Wasser permanent sicht- und greifbar. So ist sie Botschafterin des Projekts und begleitet SchülerInnen während der Schulzeit und darüber hinaus.

Wie hoch sind die jährlichen Beiträge?

Der jährliche Partnerschaftsbeitrag hängt von der Anzahl Schülerinnen und Schüler sowie der gewünschten Dienstleistung von WfW ab. In den meisten Fällen variiert er zwischen 1'000.- und 2'500.-. Darin sind alle Dienstleistungen inkludiert, auch eine allfällige, jährliche Menge an Edelstahlflaschen.

Wie funktioniert die Finanzierung?

Schulen sollen finanziell möglichst entlastet werden. Wir streben eine Verteilung der Finanzierung auf mehrere Akteure an. WfW steuert im Sinne des organisatorischen Auftrags zur Bildung im Bereich Wasser eigenes Kapital bei. Die restlichen Kosten sollen von Stiftungen, dem Kanton und der Gemeinde getragen werden. WfW geht selbständig Stiftungen an und bietet Vorlagen für Schulen, um entsprechende Stellen anzugehen. Im Idealfall trägt die Gemeinde den jährlichen Partnerschaftsbeitrag.

Welche Schulen können mitmachen?

Grundsätzlich kann jede Schule mitmachen. Wir setzen in der Entwicklung der Unterrichtseinheiten derzeit einen Fokus auf Volks- und Berufsschulen. Aber andere Aspekte der Partnerschaft können überall umgesetzt werden. Kontaktiere uns für ein persönliches Gespräch, in dem Möglichkeiten einer Umsetzung angedacht werden können.

Kann man WfW für den Unterricht buchen?

Nein, grundsätzlich ist es unser Ziel, Schulen die nötigen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, dass diese einen wasserspezifischen Unterricht oder entsprechende Projekte selbständig umsetzen können. Innerhalb einer Partnerschaft können Möglichkeiten eines Schulbesuchs von WfW gerne besprochen werden, beispielsweise zur Begleitung eines Wassertages.

Müssen Partnerschulen auf Wasser mit Kohlensäure verzichten?

Nein, dank Aufbereitungsanlagen kann Leitungswasser ganz einfach mit Kohlensäure versetzt und gekühlt werden. WfW arbeitet mit Installationspartnern zusammen, die für interessierte Schulen eine kostenlose Offerte erstellen. Partnerschulen erhalten eine Aufbereitungsanlage zu Vorzugspreisen.

Wie lange dauert eine Partnerschaft mit WfW?

Eine Partnerschaft mit WfW dauert im Sinne eines langfristigen und nachhaltigen Aufbaus mindestens fünf Jahre.

Wird mit dem Unterstützungsbeitrag die Projektarbeit in der Schweiz oder in Sambia und Moçambique gefördert?

Der jährliche Partnerbeitrag fliesst in die Projektarbeit Schweiz. Die jährlich gesammelten Spenden kommen vollumfänglich der Projektarbeit Afrika zugute. Um garantieren zu können, dass die Gelder in der entsprechenden Projektarbeit eingesetzt werden, führen wir ein Zwei-Konten-System.

Sind WfW-Karaffen und -Flaschen spülmaschinenfest?

Grundsätzlich sind alle Flaschen und Karaffen des WfW-Sortiments spülmaschinenfest. Zum Schutz des Aufdrucks empfehlen wir jedoch, die Karaffen und Flaschen von Hand zu spülen.

Können Schulen auch Flaschen und Karaffen kaufen, ohne WfW-Partner zu werden?

Nein. Unsere Karaffen und unser Logo repräsentieren eine Haltung und ein Commitment, das nur über die Umsetzung einer Partnerschaft gewährleistet werden kann. Um unsere Projekte nachhaltig zu gestalten und gegenüber unseren bestehenden Partnern fair zu bleiben, können Karaffen deshalb nur im Rahmen einer Partnerschaft bezogen werden. Für den privaten Gebrauch können Flaschen und Karaffen in unserem Webshop bezogen werden.

Du hast noch keine Antwort auf deine Frage erhalten?

Auf unserer Seite WfW SCHULE findest du weitere Informationen zu unserem Konzept. Falls du auch dort keine Antwort auf deine Frage findest, kannst du gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Hier geht es zum Kontaktformular.